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Sprachlos (Januar)

Gewidmet dem Menschen, der mir den nötigen Rückhalt gibt für eine Entscheidung,
von der ich bisher nur träumen konnte.
Danke Mami!

Bin ich jetzt dran?
Hört man mir jetzt zu?
Kann ich anfangen?

Soll ich den Leuten jetzt erzählen, wer ich bin, nun wo es so scheint, als wenn sie sich dafür interessieren könnten? Soll ich ihnen davon berichten, wie viel Unerwartetes und Langersehntes ich erlebt habe, bis ich an diesen Punkt gekommen bin?
An einen Punkt, der genau in den Momenten sichtbar wird, an denen sie mir zuhören, mich plötzlich mit großen Augen ansehen, meine Geschichten lesen.
Welches der vielen Geschichten kann dann wohl als Startgeschichte geeignete sein, frage ich mich, jetzt wo ich endlich reden kann?

Ich fühle mich wie ein kleines Kind, das eine Ewigkeit erwartungsvoll vor einer bunt geschmückten Süßigkeiten Handlung ausharren musste. Und in dem Moment, wo die Tür auf geht, steht es regungslos da und kann keinen weiteren Schritt gehen. Einfach so!

Meine Welten handeln doch von ekstatischen Tanzrhythmen und andächtigen Ruhemeilen gleichermaßen. Welche Startgeschichte soll denn all das umfassen?

Soll ich Ihnen erzählen, wie alles begann oder wollen sie wissen, wie es so kommen konnte? Interessiert es sie, was mich antreibt oder hören sie lieber meiner inneren Stimme zu?
Ganz gleich wie viel Aussage ich auch in jedes einzelne Wort legen würde, es könnte nicht im geringsten wiedergeben, was ich zu sagen habe.
Nicht jetzt. Und nicht in einer einzigen Geschichte.

Soll ich mich denn entblößen, meine Gedanken nackt auf den Tisch legen, Einblicke in Dinge gewähren, die ich bisher nur mit mir geteilt habe?
Ich höre sie schon reden. Der helle Wahnsinn, sagen sie. Sie wird Ihnen alles erzählen. Vielleicht werde ich das tun, aber nicht in dieser Startgeschichte. Denn es kann keine Einleitung geben, die eröffnen kann, was im Folgenden kommen wird.

Ich bin hier um zu reden.
Und ich bin das erste mal sprachlos.
Wahrscheinlich ist das auch gut so.
Das trifft es wohl noch am ehesten.

Die, die es nicht interessiert, werden sich allenfalls wundern über die schier endlose Aneinanderreihung von Worten, die nie gelesen werden.
Und die anderen sehe ich zwar nicht, aber ich erahne ihre fragenden Augen.
Wer ist sie überhaupt? Ist sie wirklich die Person, die sie vorgibt zu sein? Oder benutzt sie die Frage nach der Wahrheit, um ihrem Verwirrspiel Nahrung zu spenden?

Welche Rolle spielt das, frage ich mich? Alles was zählt sind doch die Geschichten.
Das ist alles was von Bedeutung ist, alles was mich ausmacht.
Dahinter verbergen sich die Antworten zu ihren Fragen.

Sie müssen nur weiterlesen
und ich werde erzählen...

Joy
(Alle Rechte liegen bei Shadi Nouyan)


 

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